Amazon bietet den gestaltbaren Produktseitenbereich in zwei Ausbaustufen an. Standard-A+ arbeitet mit einem festen Satz vergleichsweise einfacher Bild-Text-Module. Premium A+ stellt zusätzliche, aufwendigere Modultypen bereit – etwa größere Bildflächen, erweiterte Vergleichsformate und interaktive Elemente.
Der Unterschied in der Praxis
| Standard A+ | Premium A+ | |
|---|---|---|
| Modulvielfalt | Begrenzter Satz Bild-Text-Module | Zusätzliche, komplexere Modultypen |
| Bildfläche | Kleiner, stärker gerastert | Größere, durchgehende Flächen |
| Interaktion | Statisch | Teilweise interaktive Formate verfügbar |
| Produktionsaufwand | Moderat | Deutlich höher – mehr Assets, mehr Abstimmung |
| Voraussetzungen | In der Regel Markenregistrierung | Zusätzliche Bedingungen von Amazon |
Wann sich Premium A+ lohnt
- Das Produkt ist erklärungsbedürftig und die Standardmodule reichen für die Argumentation nicht aus.
- Es gibt eine Artikelfamilie, bei der ein größeres Vergleichsformat die Entscheidung tatsächlich erleichtert.
- Der Artikel trägt relevanten Umsatz – der Produktionsaufwand muss sich auf ein Volumen verteilen.
- Es existiert hochwertiges Bildmaterial. Größere Flächen machen schwaches Material sichtbarer, nicht besser.
Wann Standard-A+ die bessere Entscheidung ist
Wenn die aktuelle Produktseite inhaltliche Lücken hat, ist Premium A+ die falsche Reihenfolge. Ein sauber durchdachter Standard-A+-Bereich, der die richtigen Fragen beantwortet, schlägt einen aufwendig produzierten Premium-Bereich, der dieselben Lücken in größerem Format zeigt.
Auch bei breiten Sortimenten ist Standard-A+ meistens der vernünftigere Weg: Die Zeit, die ein Premium-Projekt für einen Artikel bindet, reicht für mehrere Standard-Strecken – und der Ertrag liegt bei breiter Sortimentsabdeckung in der Regel höher.